Das Reizdarmsyndrom

Fakten im Überblick
Definition

Das Reizdarmsyndrom (RDS) beschäftigt Mediziner und Wissenschaftler schon seit Jahrhunderten. Das RDS, oft auch einfach Reizdarm (lat.: colon irritabile) oder umgangssprachlich „nervöser Darm“ genannt, zählt zu den häufigsten funktionellen Darmerkrankungen. Der Arzt diagnostiziert ein Reizdarmsyndrom, sofern andere Krankheiten ausgeschlossen wurden und die Symptome über einen längeren Zeitraum andauern.

Symptome

RDS kann sich durch eine Vielzahl an Beschwerden zeigen:

  • Bauchschmerzen und Magen-Darm-Krämpfe
  • veränderter Stuhlgang (z. B. Durchfall und/oder Verstopfung)
  • Blähungen
  • Völlegefühl/Blähbauch
  • Unwohlsein

In bis zu 60 % der Fälle steht RDS in Zusammenhang mit psychischen Störungen wie Depressionen oder Angststörungen.

Betroffene

Wussten Sie, dass …

… jede/r fünfte in Österreich unter RDS leidet?

besonders berufstätige Frauen zwischen 30 und 50 Jahren an RDS leiden?

… auch bereits Kinder betroffen sind?

Mögliche Ursachen
Einflussfaktoren

Gehirn
und Darm
kommunizieren
miteinander

RDS

  • Ungesunde Ernährung
  • Nahrungsmittel-
     unverträglichkeit
  • Alkohol
  • Psychischer Stress
  • Angst
  • Fehlregulation des Darms
    - veränderte Darmflora
    - Schädigung der Darmwand
    - Störungen des Darmeigenen
       Nerven- und Immunsystems
  • Genetische Veranlagung
  • Veränderte Kommunikation
    zwischen Gehirn und Darm
EinflussfaktorenMögliche Ursachen